Spinat mit Salzkartoffeln und Spiegelei
10. Nov 2007 von Ulli
Der Spinat kann aus Zeitersparnisgründen ohne weiteres aus TK-Spinat gemacht werden, aber ja nicht der fertige Rahmspinat (der mit dem ‘Blubb’), sondern der ganz ohne Zusätze. Eine Schalotte in ganz feine Würfelchen schneiden, in Butterschmalz bei schwacher Hitze solange anschwitzen, bis die Würfelchen weich geworden sind. Etwas Mehl zur Bindung einrühren und weiter gut rühren, etwas Milch hinzugeben und gut weiterrühren. Dann die Spinat-’Brühe’ zugeben und ebenfalls weiterrühren. Schließlich den Spinat zugeben, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, etwas Butter hinzugeben.
Das Spiegelei (oder auch zwei) auf dem Spinat anrichten, etwas salzen und abpfeffern und mit Salzkartoffeln umlegen.



Also das Ganze mit Kartoffelbrei und evtl. Rührei und ich fahre sofort los zu euch! Ich liebe dieses Kindheitsgericht und muß gestehen, dass ich im stillen Kämmerlein, dann immer kräftig mische - schmeckt besser
Schönes Wochenende
Hallo Ulli,
ich liebe solche Gerichte!!!
Das gab’s bei meiner Mutter auch oft - eine schöne Kindheitserinnerung, ich liebe es!!! Einfach den TK-Spinat ohne Blub mit Muskat und Sahne verfeinert, aber Deine Idee mit Schalotte und Mehl klingt auch sehr gut. Ab und zu gab’s statt Kartoffeln auch Milchbrötchen, die konnte man dann mit Spinatpampe und Ei füllen (auch wie Petra im stillen Kämmerlein…) - auch sehr lecker!
Schönes Wochenende!!!
Barbara
Manchmal sind es die einfachen Gerichte, die einen verklärt in der Vergangenheit schwelgen lassen. Meine Mutter briet geräucherten Speck aus, machte eine Mehlschwitze und gab den Spinat dazu. Mit Muskat, Salz und Pfeffer gewürzt… fast so schön wie Panama.
Aber Barbaras Version mit Milchbrötchen, das habe ich ja noch nie gehört! Finde ich sehr lustig!!
schmeckt mir noch heute, nur hätt ich gerne 2 Spiegeleier.
@ Robert - Es ‘gab zwei’ Spiegeleier, aber mein Hausfotograf, hatte so seine eigenen Wünsche, das zweite Ei gab es dann hinter den Kulissen
@ Petra & All - bei mir gibt es deshalb Salzkartoffeln, damit man so richtig mit der Gabel matschen kann, wohl dem der immer jung bleibt